Willkommen in der katholischen Kirchgemeinde St. Josef Luterbach!

Auf den folgenden Seiten finden Sie wichtige Kontaktinformationen sowie einige Angaben zu unseren Gottesdiensten, Vereinen und Organisationen.

Für weiterführende Informationen bitten wir Sie, mit uns (Pfarramt) oder direkt mit den zuständigen Personen (Wichtige Ansprechpersonen) Kontakt aufzunehmen.

 

Schutzkonzept für öffentliche Gottesdienste

Informationen zum Schutzkonzept des Bistums Basel können Sie im Kirchenblatt Nr. 11 auf Seite 8 entnehmen. (www.kirchenblatt.ch)

 

Wir bitten Sie die Hinweise beim Haupteingang der Kirche zu beachten:

- Beim Eingang der Kirche stehen Desinfektionsmittel bereit.

- In der Kirche steht nur eine beschränkte Anzahl Plätze zur Verfügung: Alle verfügbaren Sitzplätze sind gekennzeichnet. Einzelpersonen sitzen bei den Markierungen ab. Für Paare und Familien müssen die markierten Abstände nicht eingehalten werden. Familien sitzen beieinander und belegen eine Kirchenbank.

- Anstelle von Kirchgesangbücher werden bei Bedarf Liedblätter ausgeteilt.

- Wir zählen auf die Eigenverantwortung und halten Abstand.

Vielen Dank.

 

Pfingsten in Zeiten von Corona

«La tuta tero havis lingvon kaj samajn vortojn. Kiam ili direktis orienten, ili trovis ebenaĵon … kaj ekloĝis tie.» - so die Genesislesung am Vorabend vom Pfingsten und in der Apostelgeschichte klingt es so: «Kiam venis la tago de Pentekosto, ĉiuj estis en la sama loko. Kaj ĉiuj pleniĝis de la Sankta Spirito kaj komencis paroli en aliaj lingvoj, kiel donis al ili la Spirito.»

Sie haben kein Wort verstanden?
Nun, das waren noch Zeiten in den 70ern, als die eine oder der andere Esperanto lernte und sich Menschen über viele Sprachgrenzen hinweg verständigen konnten. Ich will Sie nicht länger auf die Folter spannen – die Coronazeiten sind hart genug:

«Die ganze Erde hatte eine Sprache und ein und dieselben Worte. Als sie ostwärts aufbrachen, fanden sie eine Ebene … und siedelten sich dort an.» und «Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. … Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.»

Der Anfang des gesellschaftlichen Lebens in der biblischen Tradition und der Beginn der Kirche – eine Zeit des gegenseitigen Verstehens und der Rücksichtnahme?
Wenn es das jemals gab, dann wohl nur für eine kurze Zeit. Mit dem Turmbau zu Babel beginnt die Zerstreuung der Menschen und kurz nach Pfingsten geraten sich Petrus und Paulus ziemlich arg in die Haare.

Und doch ist die Menschheitsgeschichte und auch die Geschichte unserer Kirche bei allem Streit, Krieg und gegenseitigen Verurteilungen eine Erfolgsgeschichte. Vielfalt sollten wir als eine urmenschliche und grundsätzliche (nicht gegensätzliche) Erfahrung sehen. Das macht Gemeinde aus: die vielen ganz unterschiedlichen Menschen, die miteinander beten, feiern oder einfach füreinander da sind.

Und was Vielfalt angeht: allein in der einen Römisch-katholischen Kirche gibt es 24 verschiedene Kirchen mit jeweils eigenen Traditionen in Ritus und Liturgie, in Kirchenordnung, Theologie und Frömmigkeit.

Geschrieben habe ich diesen Text noch zu Zeiten des Gottesdienstverbots und auch im Kirchenblatt veröffentlicht. Und jetzt:

Hurra, wir leben nicht nur – wir feiern auch an Pfingsten 2020 unseren Gottesdienst.

Ich wünsche allen ein geistreiches Pfingsten und vor allem Geist und Verstand bei den Lockerungen der Coronamassnahmen.

Thomas Faas

 

 

Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen - für ein friedliches Zusammenleben in der Welt

Link zum Dokument

 

 

Pfarreispiegel 2020

Pfarreispiegel 2020